Die Geschichte der Fußballabteilung

- ab Gründung des Vereins 1929 -

Nach dem ersten Weltkrieg entstanden viele neue Sportvereine. Fußballsport, der zu diesen Gründungen führte, war auch die Sportart, die etliche Jahre später, am 05. Juni 1929, aus einem Straßenklub den Wiker Sportverein entstehen ließ. Über 30 junge Wiker Fußballer beschlossen, im „Wiker Sportverein von 1929“ ihren Sport zu betreiben.

Als Vereinsfarben wurde „Weiß-Schwarz-Gelb“ festgelegt. Nach wochenlanger Vorbereitungszeit (Spielort, Sportgeräte, Sportbekleidung) wurde das erste Spiel auf dem Sportplatz am Tannenberg angepfiffen. Erster Gegner war die Mannschaft von Jung-Holstein (heute: FC Süd Kiel) und wurde eindrucksvoll mit 3:0 geschlagen

Zu den 30 Fußballern aus der Wik kamen zahlreiche Marinesoldaten von den in Kiel beheimateten Einheiten hinzu, so dass ein gutes Spielerpotential vorhanden war. Es wurde nun Woche für Woche gespielt und die Fußballabteilung blühte immer mehr auf. Die Liga und die Reserve waren in den Jahren immer in der Spitzengruppe ihrer Klasse zu finden.

Als besonders erfreulich war zu vermerken, dass sich unsere Jungmannschaften sehr schnell mit zu den stärksten des Kreises Kiel entwickelten. Eine hervorragende Jungmann- Mannschaft war 1936/1937 der ganze Stolz des Vereins.

Im Spieljahr 1937/38 wurde die 1. Fußballmannschaft Meister der Kreisliga. Den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte sie jedoch nicht. Ab 1941 wurde der Spielbetrieb wegen des Krieges zwangsläufig eingestellt.

Nach dem Krieg, Ende 1945 Anfang 1946, waren es wieder die Fußballer, ähnlich wie im Gründungsjahr 1929, die den Verein wieder zum Leben erweckten, aber unter weitaus größeren Schwierigkeiten. Der Krieg hatte dem Verein große Verluste an Menschenleben zugefügt. Der Sportplatz am Tannenberg war zu Kleingärten umgewandelt worden.

Trotz dieser Schwierigkeiten wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen, anfangs ende 1945 auf den ehemaligen Exerzierplätzen im Kasernengebäude und ab Anfang 1946 auf dem Flandernplatz und zwar auf den beiden roten Ascheplätzen. So ging es in den kommenden Jahren ständig auf und ab. Wir wurden Meister, stiegen auf, stiegen ab und wieder auf. Auch die Jugendfußballer betrieben wieder ihren Sport.

1954 erhielten wir eine neue Sportplatzanlage am Hochbrückendamm, die 1956 eingeweiht wurde. Die Liga war Kreismeister geworden und wieder in die Bezirksklasse aufgestiegen. Der Erfolg beruhte auf das Nachrücken von guten Nachwuchsspielern aus der Fußballjugendabteilung und der Verpflichtung von Max Holweg als Trainer. Auch die 2. Mannschaft war von der 1. Kreisklasse in die Kreisliga und die 3. Mannschaft von der 3. in die 2. Kreisklasse aufgestiegen. Trotz einer Bombenmannschaft gelang es der Liga nicht, in die Landesliga aufzusteigen. Auch eine 4. Herren-Mannschaft konnte zum 1. Mal zu den Punktspielen gemeldet werden.

In der Fußballjugendabteilung bildeten sich in einigen Altersklassen hervorragende Mannschaften heran. 1960 gründetet sich eine Altherren-Mannschaft, die über viele Jahre so etwas wie die Zugmaschine im sportlichen und geselligen Leben des Wiker SV werden sollte. Es folgten 10 Jahre mit unterschiedlichen Leistungen. 1970 etablierte sich im Wiker SV eine Damenfußballmannschaft, die in den acht Jahren ihres Bestehens bis 1978 sehr erfolgreich und für den Wiker SV zum Werbeträger geworden war.

Die Mannschaft löste sich wieder auf, da die älteren Spielerinnen aufgehört hatten und kein Nachwuchs vorhanden war.

1973 machte der Verein einen echten Glücksgriff mit der Verpflichtung mit Manfred Apsel als Trainer. Er hatte das Glück, mit 6 Spielern aus der ehemaligen Landesliga-Jungmann das Gerippe für eine gute Mannschaft zu haben. Dies war Zeugnis für eine gute Jugendarbeit in den zurückliegenden Jahren. Manfred Apsel schaffte es in fünfjähriger Trainiertätigkeit zweimal Meister zu werden und beim zweiten Mal den langersehnten Aufstieg in die Landesliga Nord zu erreichen.

1974 bildete sich eine zweite Altherren-Mannschaft, während sich die 4. Mannschaft wieder aufgelöst hatte.

1979 trat Manfred Apsel zurück und nach verschiedenen Trainern trat 1981 Rudi Christiansen die Nachfolge an; Er schaffte 1982 den Aufstieg mit seiner Mannschaft in die Verbandsliga, die dort in diesem Spieljahr die einzige Mannschaft aus dem Kreis Kiel war.

Die zweite und die dritte Mannschaft spielten mit wechselndem Erfolg im Kreis. Im Jugendbereich wurden auch gute Leistungen erbracht. Knaben und Schüler gehörten zu den Besten im Kreis, und die A-Jugend spielte entweder in der Landesliga oder in der Bezirksklasse. Immer wieder wurden talentierte junge Spieler in die Ligamannschaft eingegliedert.

Nach 5 Jahren in der Verbandliga stieg die Liga 1987 in die Landesliga Nord ab. Rudi Christiansen trat zurück und Manfred Wilke wurde für zwei Jahre bis 1989 sein Nachfolger.

Ab 1989 übernahm Jürgen Struthoff, der bis dahin 17 Jahre – seit 1972 – in der Liga gespielt hatte, das Training. In seiner Aera wurde 1992 erneut der Aufstieg in die Verbandliga geschafft.

Ende 1994 wurde der Aufstieg in die Oberliga knapp verpasst.

Die zweite Herrenmannschaft spielte zeitweise in Bezirksklasse oder aber in der Kreisliga mit guten Ergebnissen. Trainer der 2. waren zu der Zeit Wolfgang Büll und Andreas Zimmermann. Die 3. spielte eine gute Rolle in der Kreisklasse. Volker Klindt löste Jürgen Struthoff 1994 ab und musste 1995 mit der Mannschaft in die Landesliga Nord absteigen. Er übergab das Kommando wieder an Jürgen Struthoff, der bis 2000 die Liga in der umbenannten Bezirksoberliga trainierte. Ab 2000 übernahm Frank Stolley die Mannschaft und kämpfte zwei Jahre lang mit ihr gegen den Abstieg. Er übergab das Training 2002 an Thomas Petri, der Ende 2003 von Udo Kielhorn abgelöst wurde. Udo Kielhorn ist in diesem Jahr mit der Mannschaft aus der Bezirksoberliga in die Bezirksklasse abgestiegen.

Im Jahr 2000 konnte keine 3. Mannschaft aus Personalmangel mehr zu den Punktspielen gemeldet werden. Sie hatte aufgehört zu existieren. Die 2. Mannschaft musste 2000 aus der Kreisliga in die Kreisklasse A absteigen. Sie wurde in den zurückliegenden Jahren von Stefan Steffensky und Roland Lenz und in den letzten Jahren von Peter Behrens trainiert.

Die Alt-Herrenmannschaft hat die Tradition ihrer Vorgänger aus der Zeit 1964-1989 weiter fortgesetzt und hat inzwischen eigene Glanzpunkte gesetzt.

Die Leistungen der Jugendmannschaften ist seit Jahren gleichbleibend. Alle Altersklassen sind gut besetzt. Es hat keine Spitzenmannschaften, bis heute, aber guten Breitensport gegeben

Mit Mario Schülke kam im Januar 2006 der bis dahin jüngste deutsche A-Lizensinhaber in die Wik und löste Udo Kielhorn als Ligatrainer ab. Mit vielen neuen jungen Spielern gelang ihm 2007 der Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga.

Im September 2006 wurde das erste Mal Mädchenfußball im Wiker SV angeboten. Diese Nachricht schien sich wie ein Lauffeuer zu verbreiten, denn bereits in der darauffolgenden Saison 2007/2008 wurden 3 Mädchenmannschaften (D-,C- und B-Juniorinnen) im Punktspielbetrieb gemeldet.

Im März 2007 wurde des weiteren der Versuch unternommen, nach knapp 30 Jahren erneut eine Damenmannschaft im Wiker SV zu integrieren. Dies hat ebenfalls ohne Probleme und mit mehr Andrang als erwartet funktioniert.
Auch die Damen nahmen in der darauffolgenden Saison am Punktspielbetrieb teil.

In der Saison 2007/2008 übernahm Thomas Petri das "Kommando" der 2. Herrenmannschaft. Dieser wurde 2010 von Andy Mecklenburg abgelöst. Andreas Butzlaff übernahm dann im Sommer 2012.

 

Nach zwischenzeitlichem Abstieg der Liga-Mannschaft in die Kreisliga gelang 2010 der Aufstieg in die Verbandsliga Nord-Ost.

 

2012 Die Altherren-Mannschaft wird Kieler Hallenkreismeister

 

2013 Die Liga wird Kieler Hallenkreismeister und die A-Jugend wird Vize-Hallenkreismeister.

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